Lebensbogen Neubau

Lebensraum für morgen

Über das Projekt

Der Neubau schafft Raum für gemeinschaftliches Wohnen, Arbeiten und Kultur. Ziel ist ein inklusiver Lebensort, der verschiedene Wohn- und Beschäftigungsmöglichkeiten miteinander verbindet und zugleich die Umgebung respektiert.

Wir bündeln Wohnen, Arbeit und Kultur an einem Ort und machen Abläufe alltagstauglich.

Christof Mikats

Kurz & bündig

24

Wohneinheiten auf zwei Ebenen

32

Arbeits- & Werkstättenplätze

8

Externe Werkstättenplätze

Im Gespräch mit Christof Mikats

Was entsteht im neuen Gebäude?

Wir errichten 24 Wohneinheiten und schaffen 32 Arbeits- und Werkstättenplätze, davon stehen acht externen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung. Wohn‑ und Arbeitsbereiche sind klar getrennt, trotzdem liegen sie nahe beieinander.

Wie wird das Gebäude beheizt?

Die Wärmeversorgung erfolgt über die vorhandene Hackschnitzelanlage. Dieses System ist nachhaltig und nutzt lokale Ressourcen.

Wie gliedert sich das Haus?

Es gibt drei Etagen: zwei Ebenen für die Wohnungen und eine Werkstattebene. So können die unterschiedlichen Nutzungen sinnvoll organisiert werden.

Wer baut das Projekt?

Wir arbeiten mit Betrieben aus der Region zusammen. Das stärkt die lokale Wirtschaft und sichert eine hohe Qualität.

Wann ist das Haus fertig?

Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant.

Baufortschritt Neubau

Baufortschritt – Neubau

Auf der Baustelle des Projekts Lebensbogen in Grünbach geht es Schritt für Schritt weiter voran. Der Rohbau im Kellergeschoss ist bereits abgeschlossen und auch die Stahlbetonwände im Erdgeschoss sind fertiggestellt. Aktuell werden die Ziegelwände im Erdgeschoss gemauert, während parallel dazu die Elektro-Rohinstallation umgesetzt wird.

Ein wichtiger Bauabschnitt ist ebenfalls bereits geschafft: Die Stiege vom Kellergeschoss ins Erdgeschoss wurde hergestellt und verbindet nun die beiden Ebenen. In den kommenden Tagen steht der nächste große Schritt an – die Herstellung der Decke, die bis Ende der nächsten Woche vorgesehen ist.

Neben dem Fortschritt am Bau selbst wurden auch Details zur Gestaltung der Innenräume abgestimmt. Gemeinsam mit dem Auftraggeber wurden die Planungen für Möblierung und Innenbereiche ergänzt und aktualisiert. Diese Unterlagen dienen nun als Grundlage für die weiteren Angebote der beteiligten Firmen.

Auch das Konzept für die Decken wurde festgelegt. Vorgesehen sind teilweise abgehängte akustische Deckenelemente „Schallschutzwürfel“, während die Haustechnikinstallationen und Teile der Rohdecke bewusst sichtbar bleiben. Dadurch entsteht eine offene, moderne Atmosphäre, die Funktionalität und Gestaltung miteinander verbindet.

Insgesamt entwickelt sich das Projekt weiterhin planmäßig. Durch die enge Abstimmung aller beteiligten Gewerke kann der Baufortschritt Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Im Gespräch mit Bauplaner

Werner Schimmel

Herr Schimmel, Sie leiten die Bauaufsicht am Lebensbogen. Derzeit entsteht hier ein Neubau. Warum ist dieses Projekt für die Gemeinde Grünbach wichtig?

In erster Linie ist das Projekt enorm wichtig für die Bewohner/innen, die Menschen, die ihr Leben in diesem anstehenden Gebäude verbringen werden. Natürlich ist das Projekt auch für die Gemeinde wichtig, da es Arbeitsplätze verbunden mit Einnahmen in die Region bringt.

Wie ist der aktuelle Stand der Bauarbeiten?

Das Bauvorhaben schreitet zügig voran, das Untergeschoss mit dem großen Beschäftigungsbereich ist bereits fertig am Erdgeschoss wird fleißig gearbeitet.

Gab es beim Bau besondere Herausforderungen, die für die GrünbacherInnen interessant sind?

Über die verschiedenen Planungsstufen sind wir zu einem von der Straße weit genug und durch einen entstehenden grünen Wall zu einem möglichst wenig nach außen sichtbarem Gebäude gekommen.

Worauf wurde bei der Planung besonders Wert gelegt und welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz?

Bei der Planung wurde und wird besonderer Wert auf eine Wohlfühlatmosphäre und gleichzeitig intern funktionierende Abläufe geachtet. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz spielen eine große Rolle durch den Anschluss an die bereits bestehende Hackgutanlage, welche von örtlichen Bauern, Holzlieferanten sowie den Bewohner/innen bestückt wird, können wir eine Nachhaltige Heizungs- und Warmwasserbereitstellung sicherstellen. Der Strom wird über die bereits bestehenden ausreichend großzügig dimensionierte Photovoltaikanlage sichergestellt.

Wie haben Sie die Balance zwischen der Geschichte des Ortes und dem Neubau gefunden und bewahren können?

Der Geschichte wird durch die bereits bestehende Nutzung des großzügigen Bestandes Rechnung getragen. Der Neubau wird in der Ausführung der Fassade ebenfalls Elemente des Bestandes enthalten.

Wann können die GrünbacherInnen mit der Fertigstellung rechnen?

Wenn alles gut läuft und der Winter hoffentlich nicht allzu lange und stark ist können wir alle mit einer Fertigstellung noch im Jahr 2026 rechnen.

Welche Erfahrungen konnten Sie aus dem bereits fertiggestellten Gebäude in das neue Projekt einfließen lassen?

Es konnten viele Erfahrungen einfließen auch war die Abstimmungen und Zusammenarbeit mit dem Lebensbogen sehr hilfreich.

Mit der Erfahrung aus dem ersten Projekt im Rücken: Gibt es spezifische Prozesse oder Entscheidungen, die Sie heute anders priorisieren würden?

Den Kochzonen würde ich mehr Priorität schenken.

Wie wichtig war es mit Betrieben aus der Region zusammenzuarbeiten und wie wirkt sich dies auf den Bauprozess aus?

Sehr wichtig, wobei bei den Entscheidungen natürlich der Preis eine sehr große und auch entscheidende Rolle spielt.

Was ist für Sie die Leitidee, die dieses Bauprojekt ausmacht?

Lebensqualität für die Bewohner aber auch die Betreuer zu verwirklichen.

Nachhaltigkeit & regionale Vernetzung

Das Projekt setzt auf nachhaltige Bauweise und erneuerbare Energie aus der Hackschnitzelanlage. Die enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben stärkt die lokale Wirtschaft und sorgt für hochwertige Ausführung.

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